
»Hallo, Leutnant Carter! Guten Flug gehabt?«
Es war Jalvorsen, der Arzt des Flugplatzes. »Ging alles glatt, Doc. Nichts, worüber ich zu klagen hätte.«
»Dann sehe ich Sie bald zur Überprüfung, Leutnant?«
»Sehr bald«, sagte der alte Mann. »Ich werde auf dem Neptuntrip eingesetzt, wie ich höre.«Er grinste und setzte den Weg fort.
Wenige Minuten später näherte er sich der Front des Verwaltungsgebäudes. Die Plastiktür schwang auf, als er auf sie zuging. Eine gutaussehende Sekretärin eilte auf den alten Mann zu und zeigte zwei Reihen blendend weißer Zähne.
»Guten Abend, Leutnant Carter. Commander Jacobs möchte Sie so bald wie möglich sehen.«
»Sagen Sie ihm, daß ich gleich aufkreuze«, sagte der alte Mann. Er steuerte den Wasserkühler an und nahm einen langen Schluck. Etwas Stärkeres wagte er wegen der bevorstehenden Überprüfung nicht zu trinken. Dann ging er auf die getäfelte Tür zu, die die Aufschrift D. L. Jacobs, Base Commander trug.
Der alte Mann zögerte einen Augenblick, rückte seine Krawatte zurecht und richtete sich auf. Dann klopfte er.
»Ja?«
»Leutnant Carter zur Stelle, Sir.«
»Kommen Sie herein, Leutnant.«
Der alte Mann stieß die Tür auf und betrat den Raum. Commander Jacobs stand steif hinter seinem Schreibtisch, sehr militärisch und streng aussehend. Der Arm des alten Mannes zuckte zu einem vorschriftsmäßigen Gruß empor, den der Commander erwiderte.
»Nehmen Sie Platz, Leutnant.«
»Danke, Sir.«Der alte Mann zog einen Stuhl heran und blickte Jacobs erwartungsvoll an. Er wußte, daß der Commander selbst ein alter Raumfahrer war, und er fragte sich, welche Wege das Schicksal ging, um aus Selwyn einen Bodenmechaniker zu machen, während Jacobs seine Laufbahn als Base Commander beschloß. Der alte Mann lächelte. Bodenmechaniker oder Base Commander — er mochte weder mit dem einen noch mit dem anderen tauschen; es ging nichts über den Job eines Raumpiloten.
